Angebote im
Stadtteilbüro

Quartiers-management

Akteuere im
Stadtteil

Butterbauernstieg

Mitgestalten

Verfügungsfonds

Angebote im
Stadtteilbüro

Um den Menschen eine zentrale Anlaufstelle im Quartier zu ermöglichen, wurde ein Stadtteilbüro aufgebaut und wird in Kooperation mit verschiedenen stadtteilbezogenen Akteuren gemeinsam betrieben. Dort können Bewohnerinnen und Bewohner ihre individuellen Anliegen platzieren. Neben einer vermittelnden Beratung werden verschiedene, zum Teil eigeninitiierte Veranstaltungen durchgeführt.

Diese Veranstaltungen werden über den E-Mail-Verteiler des Quartiersbeirates sowie über Flyer und Plakate im Stadtteil kommuniziert. So dient das Stadtteilbüro gleichzeitig als Treffpunkt und Begegnungsmöglichkeit aller im Stadtteil lebenden Menschen.

Angebote im
Stadtteilbüro

Im Hummelsbüttel entstand im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung (örU) und gemäß der Bürgerschaftssache 21/1838 eine „Unterkunft für Geflüchtete mit der Perspektive Wohnen (UPW)“. Östlich der Straße Rehagen und nördlich des Poppenbütteler Wegs werden insgesamt acht Wohnhäuser sowie ein Gebäude für die Gemeinbedarfsnutzung errichtet.

Insgesamt werden im Neubaugebiet 364 Wohnungen für etwa 1.100 Bewohner entstehen. Im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Unterbringung werden diesen Wohnungen bis zu 300 Geflüchtete zugewiesen. Die übrigen Wohnungen gehen in die freie Vermietung.

Butterbauernstieg

Der Quartiersbeirat ist das zentrale Gremium zur Entwicklung des Stadtteils. Ziel des Beirats ist die Beteiligung und Information aller Bewohnerinnen, Bewohner und Institutionen. Gemeinsam mit allen Beteiligten soll auf eine positive Stadtteilentwicklung und Integration in Hummelsbüttel hinzugearbeitet werden.


Der Beirat besteht aus Anwohnerinnen und Anwohnern sowie Angehörige von Institutionen im Stadtteil. Neben den stimmberechtigten Mitgliedern kann jeder Interessierte teilnehmen, sich einbringen und informieren.

Im Beirat wird gemeinsam entschieden, welche Themen angepackt und welche Projekte durchgeführt werden. Es findet ein Austausch über alle Belange des Quartiers statt.


Der Beirat wird durch das Bezirksamt Wandsbek mit einem Verfügungsfonds ausgestattet, um Projekte der Beteiligten umzusetzen. Beschlossene Projekte werden über den Verfügungsfonds in Höhe von insgesamt 8.000 Euro jährlich finanziert.

MITGESTALTEN

Es können grundsätzlich alle Projekte gefördert werden, die das positive Zusammenleben in Hummelsbüttel fördern und vielen Menschen hier zu Gute kommen. Gefördert werden Vergütungen für Veranstaltungen wie Stadtteilfeste, kleinere Beträge zur direkten Unterstützung von Gruppenaktivitäten / Aktionen zum Mitmachen, Öffentlichkeitsarbeit, Sachkosten und Anschaffungen, die alle nutzen können sowie kleinere Investitionen. Entscheidend sind die Idee und der Bezug zum Quartier. Die Projekte sollten die Nachbarschaft und das öffentliche Leben stärken.

Für Projekte, die das Zusammenleben in Hummelsbüttel fördern, können unterstützend Mittel aus dem Verfügungsfonds beantragt werden. Durch die Bereitstellung dieses Budgets kann flexibel auf Anregungen, Interessen und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Akteure aus dem Quartier reagiert werden, um das Gelingen einer guten Nachbarschaft in Hummelsbüttel zu fördern und das Projekt auf eine breite Basis zu stellen.

Interessierte können einen Antrag stellen. Hierbei ist es egal ob der Antrag von einer Einzelperson, einer Gruppe, einer Bürgerinitiative, einer Institution oder einem Verein kommt. Entscheidend ist, dass eine Person die Antragsidee im Beirat vorstellt und ein konkreter Ansprechpartner genannt wird. Der Antrag soll zwei Wochen vor den Sitzungen des Beirats beim Quartiersmanagement gestellt werden. Die Termine der Sitzungen finden Sie auf dieser Internetseite.

VERFÜGUNGS-
FONDS

Akteure im
Stadtteil

Unabhängig vom Stadtteilbüro besteht in Hummelsbüttel ein umfassendes Angebot für alle Anwohnerinnen und Anwohner. Verschiedene Netzwerke, soziale Einrichtungen sowie Vereine ermöglichen ein breites Angebotsspektrum von Sportveranstaltungen bis hin zu sozialen Hilfestellungen. Diese Akteure sowie deren Angebote haben wir übersichtlich in einer Broschüre zusammengefasst und für alle Menschen im Quartier in verschiedenen Sprachen abgedruckt. Diese Broschüre erhalten Sie ausgedruckt im Stadtteilbüro oder hier im Download-Bereich dieser Homepage.

Damit auch die monatlich wechselnden Veranstaltungen dieser Institutionen und Vereine stets aktuell abgebildet werden, gibt es darüber hinaus einen monatlichen Veranstaltungsflyer. Dieser unterteilt sich in zwei Abschnitte: Im ersten Teil finden sich regelmäßige Angebote auf wöchentlicher Basis. Die zweite Hälfte des Veranstaltungsflyers kündigt besondere Veranstaltungen an. Auch dieser Flyer ist im Download-Bereich dieser Homepage verfügbar.

Quartiers-
management

Die Hauptaufgabe des Quartiersmanagements besteht darin, durch Beteiligung und Information aller interessierter Neu- und Alt-Hummelsbüttelerinnen und Hummelsbüttler, die Quartiersentwicklung aktiv zu unterstützen und Fehlentwicklungen entgegenzuwirken. Als neutrale Informationsquelle für alle wollen wir transparent über Entwicklungen, Anforderungen und Veränderungen im Stadtteil berichten.

Durch den Quartiersbeirat sollen alle Beteiligten und Interessierten eingebunden werden, um gemeinsam Ideen für eine lebenswerte Nachbarschaft zu entwickeln und Projekte und Aktionen hierfür zu organisieren.

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Tegelsbarg/ Müssenredder ist neues RISE-Fördergebiet

Am 02.06.2020 wurde Tegelsbarg/ Müssenredder in das Rahmenprogramm der Integrierten Stadtteilentwicklung (RISE) aufgenommen. Seit dem 03.07.2020 läuft die europaweite öffentliche Ausschreibung zur Durchführung der Gebietsentwicklung und Erstellung eines integrierten Entwicklungskonzeptes im Fördergebiet der Integrierten Stadtteilentwicklung Tegelsbarg/Müssenredder.

Ein Grund zur Freude! Aber warum?

Was ist "RISE"?

  • RISE steht für das Rahmenprogramm Integrierte StadtteilEntwicklung.
  • Seit 2009 bündelt es sämtliche städtebauliche Förderprogramme des Bundes.
  • Dadurch sollen Probleme in den Quartieren schneller erkannt und Lösungen entwickelt werden können. Zudem ermöglicht es eine effektive finanzielle Förderung, stärkt die Kooperation zwischen den beteiligten Akteuren und ermöglicht letztendlich komplexe und vielschichte Lösungsansätze. 
  • Zu den Förderprogrammen gehören zum Beispiel die Programme “Lebendige Zentren”, “Soziale Stadt”, “Sozialer Zusammenhalt”, “Aktive Stadt- und Ortsteilzentren”, “Stadtumbau”, “Städtebaulicher Denkmalschutz” und “Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten” und “Zukunft Stadtgrün”.
  • Ziel dieser Programme ist es durch u.a. städtebauliche Maßnahmen Quartiere zu stabilisieren und weiter zu entwickeln, um die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt der Bewohner in ihrem konkreten Wohn- und Lebensumfeld zu stärken.
  • In Hamburg existieren derzeit 28 RISE-Quartiere, teils mit mehreren Förderprogrammen.

RISE für Tegelsbarg/Müssenredder

  • Der Aufnahme vorausgegangen waren auffällige Sozialdaten, die einen besonderen Entwicklungsbedarf für das Gebiet Tegelsbarg/ Müssenredder aufzeigten. Darauf aufbauend wurde dann eine Problem- Potenzialanalyse (PPA) durchgeführt.
  • Förderprogramm für Tegelsbarg/Müssenredder: „Wachstum und nach-haltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“
  • Förderzeitraum: 2020 – 2027
  • Speziell in Tegelsbarg/Müssenredder stehen die Attraktivierung der öffentlichen Grün- und Freiflächen und des Wohnumfeld sowie die bedarfsgerechte Anpassung der sozialen Infrastruktur im Vordergrund.
  • Hierbei ist die kontinuierliche Mitwirkung der Stadtteilakteure (Profis und Nicht-Profis) gewünscht und erforderlich.

Problem- und Potenzialanalyse (PPA)

Die PPA stellt die Grundlage zur Aufnahme als RISE-Gebiet dar. Durch sie wurde das Gebiet detailliert untersucht und Leit- und Handlungsfeldziele sowie eine Verfahrens- und Prozessstruktur vorgeschlagen. Dabei werden u.a. zur Prüfung empfohlene Handlungsansätze formuliert. Diese sind im folgenden unter den entsprechenden Kategorien aufgelistet.

  • Barrierefreie Gestaltung (Aus- und Umbau) des privaten Wohnumfelds und des öffentlichen Raums
  • Bedarfsgerechte Umgestaltung des privaten Wohnumfelds als attraktive Treffpunkte; ggf. Umnutzung der kaum genutzten Stellplatzanlagen
  • Attraktivierung des Norbert-Schmid-Platzes
  • Schaffung neuer Wegeverbindung zwischen dem Siedlungsbestand und der Neubebauung Rehagen/ Butterbauernstieg und Qualifizierung der bestehenden Wegeverbindungen im Quartier Aufwertung des Parks und der öffentlichen Freiräume sowie der grün- und freiraumbezogene Angebote für Anwohner sowie Kinder und Jugendliche
  • Entwicklung von konzeptionellen Grundlagen zur Stärkung und Aufwertung bzw. Sichtbarmachung der Grünverbindung im Quartier
  • Modernisierung der Fassaden und Wohnungen der Wohnungsbestände (Mehrfamilienhäuser)
  • Schaffung von Informations- und Beratungsangeboten für Eigentümer zur förderfähigen Umsetzung von privaten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen
  • Schaffung von Informations- und Beratungsangeboten für Eigentümer zum geförderten Wohnen im Bestand (Ankauf von Belegungsbindung / Bindungsverlängerungen)
  • Einbeziehung und Weiterentwicklung der Planungsüberlegungen vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung zur städtebaulichen Entwicklung des Quartiers
  • Erhebung von städtebaulichen Potenzialen unter Einbeziehung planungsrechtlicher Festsetzungen
  • Bedarfsorientierte bauliche Veränderungen, Zuwegung sowie personelle Verstärkung bestehender sozialer Einrichtungen
  • Vernetzung bestehender Angebote, Sichtbarmachung und Optimierung
  • Schaffung von Angeboten für Jugendliche und junge Erwachsene
  • Quartiersbezogenes Konzept zur Gestaltung von Seniorenangeboten
  • Sportanlage Tegelsbarg: bauliche und mediative Maßnahmen, um Fläche besser für den Stadtteil nutzbar zu machen
  • Attraktivierung und Aktivierung sowie Qualifizierung des vorhandenen Flächenangebots und der bestehenden privaten und öffentlichen Sport- und Freiflächen
  • Schaffung zusätzlicher Sport- und Freizeitangebote unter Einbindung angrenzender Natur- und Erlebnisräume
  • Öffnung und Durchwegung der Schulhöfe als Treffpunkt und Begegnungsmöglichkeit für außerschulische Nutzung
  • Vernetzung und Verstetigung der integrationsbezogenen Strukturen
  • Einbindung der Vereinbarungen der Politischen Selbstverpflichtung in eine Gesamtstrategie für das Quartier
  • Konkrete Bedarfslage ist näher zu prüfen und in die IEK-Erstellung zu integrieren (v.a. durch Integrationsmanager/in HdJ)
  • Schaffung von lokalen Partnerschaften und Kooperationen zur Entwicklung von Integrationsangeboten
  • Qualifizierung und Umgestaltung von Straßennebenflächen, insbesondere Rad- und Fußwege (barrierefreier Ausbau)
  • Prüfung und Optimierung der ÖPNV-Angebote und Alternativen zum motorisierten Individualverkehr
  • Konzeptionelle Grundlagen für Maßnahmen zum Klimaschutz: Mobilität, Grün- und Freiflächen
  • Gespräche mit Wohnungseigentümerinnen und -eigentümern und Genossenschaften bezüglich der Sanierung des Gebäudebestandes (Gebäudehülle, Gebäudetechnik, leitungsgebundene Wärmeversorgung)
  • Prüfung der Anwendung des SAGA-Quartiersansatzes: Mix aus gezielter energetischer Sanierung und dezentralem Einsatz erneuerbarer Energien (Vereinbarkeit von Klimaschutz und sozialverträglichen Mieten)

Die gesamte PPA für Tegelsbarg/ Müssenredder können Sie »hier« downloaden.

Weiterführende Links

Erklärung RISE durch die Stadt Hamburg

https://www.hamburg.de/eimsbuettel/bezirksentwicklung/4503050/rise/

Karte und Liste der Fördergebiete in Hamburg

https://www.hamburg.de/karte-und-liste-der-foerdergebiete/

Pressemitteilung der Stadt Hamburg zur Aufnahme von Tegelsbarg/ Müssenredder als RISE Geiet

https://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/13945826/2020-06-03-bsw-rise-gebiete/

Stadtteilbüro Tegelsbarg
Tegelsbarg 25 
(direkt am Norbert-Schmid-Platz)
22399 Hamburg
Bus 24, 174, 607

Sprechstunde
Mo. 14-17 Uhr
Di. 10-13 Uhr
Mi.14-17 Uhr
Do. 10-13 Uhr

Dajana Schröder 
DSK BIG 
040 341067827

dajana.schroeder@big-bau.de 

Jan Niklas Wölfel
DSK BIG
040 341067835
jan-niklas.woelfel@dsk-big.de

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